Hafenerweiterung Seehafen Wismar 2. Bauabschnitt
Auf dem Gelände des Seehafen Wismar wird durch die Hafenerweiterung mehr Platz für den Güterumschlag geschaffen. Damit soll der Standort Wismar bessere Chancen im Wettbewerb erhalten. Das Bauvorhaben kann zudem die Erschließung weiterer Märkte in Übersee möglich machen. Gewählt wurde der Standort vor der Hafeneinfahrt im westlichen Haffeld. Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt für den neuen Liegeplatz sollen bis zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen werden. Großschiffe der Panamax-Klasse mit einer Länge von ca. 295 m können zukünftig hier be- und entladen werden.

Zur Herstellung des Projektes Hafenerweiterung sind vielschichtige Planungsaufgaben umzusetzen. Die Verknüpfung der verschiedenen Planer und Gewerke in den Bautätigkeitsfeldern ist interessant und anspruchsvoll.

Zeitgleich mit der Bergung von Munition und historischen Schiffswracks vom Grund der Ostsee begannen die Umverlegungsarbeiten für sämtliche Medien z. B. an der Trasse für die Flüssiggut-Versorgung der Firmen Jackon und Egger. Die Anbindung der Verkehrswegeführung zur Anlagestelle erfolgt seit 2017 über die neue hergestellte Nordstraße. Das alte Gleisfeld wurde zurückgebaut und durch eine neue Gleisanlage ersetzt. Der Umschlagbereich für die Kesselwagenentladung wurde mit Gleistassen nach WHG erstellt.

Die Arbeiten der Kaianlage begannen mit dem Einbau von Spundwänden in den Ostseegrund. Danach konnte mit der Herstellung/Erweiterung der Nord- und Südmole begonnen werden. Im Anschluss erfolgte die Einspülung von Sand in das neu entstandene Areal. Nach der erforderlichen Konsolidierung durch zusätzliche Auflast sind noch die Arbeiten für die Herstellung der Kaianlagen und die Flächenerschließung auszuführen.

Bericht in der Ostseezeitung vom 30.03.2017
 
Bauherr
Seehafen Wismar GmbH
Bauzeit
November 2016 - Dezember 2018
Bauvolumen
31.000.000,00 €
Leistungsumfang
Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Beratertätigkeiten in baulichen Angelegenheiten